Innovative Geschäfte: Welche Retail-Technologie bietet derzeit Potential für ökonomischen Erfolg?

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Von ShopperTrak on 13-07-20

Sollten wir den Corona-bedingten Lockdown vielleicht als eine Zeit des „Schwungholens“ für den Einzelhandel betrachten – eine Zeit des beschleunigten Wandels hin zum viel beschworenen, aber bis heute nicht verwirklichten „neuen Einzelhandel“ samt „Omni-Channel“-Konzepte?

Branchenexperten in aller Welt stimmen darin überein, dass nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Gleichzeitig herrscht große Einigkeit, dass die Zukunft des Einzelhandels – insbesondere des stationären Einzelhandels – nach COVID-19 mehr denn je von der Nutzung der richtigen Daten für die strategische Planung abhängt. Daten sind das schlagkräftigste Instrument für den Einzelhändler, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, agiler zu werden, sich zu wandeln und teure Fehler zu vermeiden.

Daten als Verbündete

Das Herz der „neuen Normalität“ im Einzelhandel sind die Kundenfrequenzdaten, denn diese bringen Licht ins größte Geheimnis der heutigen Geschäftswelt: Was tut der Kunde als Nächstes? Der Einzelhandel muss das Interesse der Kunden neu beleben und um Kundentreue werben wie nie zuvor. Verhaltensanalysen sind dafür unerlässlich. Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit, Personal und Kunden durch Einhaltung einer Vielzahl von Compliance-Anforderungen zu schützen. Das Ergebnis sind völlig neue betriebliche Rahmenbedingungen, wobei Kundenfrequenzdaten eine zentrale Rolle spielen.

Wie also können Einzelhändler angesichts des andauernden Wandels im stationären Einzelhandel dafür sorgen, dass sich ihre Investitionen in Technologien in ihren Geschäften tatsächlich auszahlen?

Die Zukunft des Einzelhandels planen

Unser neuer Bericht Die Zukunft des Einzelhandels erörtert genau diese Frage und enthält eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit geschäftlichen Argumenten für die Auswahl der am besten geeigneten und kosteneffektivsten technischen Neuerungen im Geschäft. Des Weiteren geht es um die wichtige Rolle der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit bei Planungen für die Digitalisierung und Transformation von Geschäften. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass Marketing, IT, Finanzen, Beschaffung, Vertrieb und Vermarktung in enger Abstimmung auf gemeinsame strategische Ziele hinarbeiten.

Der Bericht geht auch darauf ein, wie wichtig es ist, ausschließlich Technologien zu wählen, die tatsächliche Kundenbedürfnisse erfüllen und daher überzeugende kommerzielle Vorteile versprechen. Um diese Kundenbedürfnisse kennenzulernen, setzt der Einzelhandel auf die Strategie der eigenen Datenerhebung sowie auf Daten von Dritten. Somit wird sich ein genaueres Bild davon gemacht, wie die Flächen im stationären Handel genutzt werden.

Das Kundenerlebnis im Geschäft

Vor der COVID-19-Pandemie standen die neuartigen digitalen Lösungen für den Einzelhandel im Rampenlicht. Neue Kundenerwartungen zwangen Einzelhändler zur Konzeption immer raffinierterer Lösungen für ihre Ladengeschäfte. Das Hauptaugenmerk der Händler lag auf Verbesserungen in Bezug auf Funktionalität, Komfort und Kundenerlebnis. Zu den Neuerungen gehörten beispielsweise kontaktlose Bezahlsysteme, Beacons für standortbasiertes Marketing, Kiosk-Bestellsysteme, das IoT (Internet of Things) für eine bessere Bestandsverwaltung und erlebnisorientierte Neuerungen wie VR-Spiegel mit Virtual Reality-Funktionen und interaktive Anzeigesysteme.

Jetzt, mit Anbruch einer völlig neuen Ära in diesem Sektor, wächst der Druck auf Grundlage von Daten zu entscheiden, welche Technologien echten Mehrwert im Geschäft versprechen und den Kunden tatsächlich begeistern. Einerseits muss der Einzelhandel seine nach dem Lockdown wieder zurückkehrenden Kunden mehr denn je umwerben und ihre Erwartungen erfüllen. Andererseits müssen die Kosten nach dem massiven Umsatzeinbruch stärker denn je kontrolliert werden.

Die Shopper Journey als Informationsquelle

Kundenfrequenzdaten erschließen eine Fülle an Erkenntnissen über die Wege der Kunden im Geschäft. Diese lassen sich mithilfe von Personenzählsystemen ermitteln, sodass für jedes Geschäft festgestellt werden kann, wie sich die Kunden auf den Verkaufsflächen bewegen, zu welchen Tageszeiten oder an welchen Wochentagen die Konversionsraten am höchsten sind bzw. wann und wo Chancen ungenutzt bleiben.

Ist beispielsweise die aufgezeichnete Kundenfrequenz zu bestimmten Zeiten hoch, die Konversionsrate aber niedrig, so lässt sich diese mithilfe geeigneter Technologien womöglich anheben – mit messbaren Verbesserungen im Laufe der Zeit. Im Falle der Einführung mobiler Zahlungsterminals oder Kioske für Online-Bestellungen, gilt es herauszufinden, welche Auswirkungen dies auf das Kundenverhalten, die Verweildauer im Laden, den Umsatz pro Kunde und den durchschnittlichen Transaktionswert haben? Die Analyse von Kundenfrequenzdaten verspricht Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Das Ziel ist optimaler Kundenservice zu möglichst günstigen Kosten in Relation zu den Verkaufschancen. Die Nutzung innovativer Technologien muss in diese Analysen mitberücksichtigt werden.

Für ein umfassendes Bild des Kundenverhaltens im Geschäft benötigt der Einzelhandel Tools für die Kundenfrequenzanalyse. Angesichts der großen Unwägbarkeiten in dieser Zeit der Wiedereröffnung von Geschäften in aller Welt ist es beruhigend zu wissen, dass Daten den Weg zur wirtschaftlichen Erholung weisen können.

Laden Sie unseren Bericht am besten gleich herunter:
Die Zukunft des Einzelhandels: Geschäftliche Argumente für Technologie im Ladengeschäft

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