Ist es Zeit für eine Erneuerung der Einkaufszentren?

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Von ShopperTrak on 02-04-15

In letzter Zeit wurde viel über die Zukunft der außerstädtischen Einkaufsziele diskutiert. Ehemals ein Symbol für US-amerikanische Kultur, werden die Einkaufszentren mittlerweile von vielen als ein Einkaufsformat mit nachlassender Popularität betrachtet. Warum?

Das Problem liegt mit Sicherheit nicht am fehlenden Interesse des Einzelhandels. Gemäß des International Council of Shopping Centers hatte das Segment Einkaufszentrum zum Ende des Jahres 2014 eine Auslastungsrate von 94,2% – der höchste Wert seit 1987.

Es sind jedoch nicht alle Einkaufszentren gleich gut gestellt. In den letzten acht Jahren konnten vor allem Standorte, die sich auf Luxusmarken spezialisiert haben, ihren Vermögenswert verdoppeln, während diejenigen mit dem Fokus auf trendige, schnell wechselnde Mode ein wenig abgenommen haben.

Wie die Financial Times festgestellt hat, entwickeln Konsumenten aber keinen teureren Geschmack. Es ist eine Tatsache, dass die angeschlagene US-Wirtschaft Menschen mit geringerem Einkommen dazu bringt, weniger auszugeben, während sich der durchschnittliche Wert eines Einkaufs der wohlhabenderen Konsumenten erhöht hat.

Diese unterschiedlichen Vermögensverhältnisse spalten auch die Meinungen was neue Investitionen betrifft. Die jüngste Ankündigung einer 80-Hektar großen „Mega-Mall“ in Miami wurde von vielen Einzelhandelsexperten als unnötige Investition kritisiert – die ehrgeizigen Pläne des Areals offenbaren uns jedoch interessante Einblicke in die potentielle Zukunft von Einkaufszentren.

Anstatt einen Ort zu schaffen, der nur zum Einkaufen da ist, wollen die Verantwortlichen in Miami auch Unterhaltungsangebote integrieren wie zum Beispiel eine künstliche Skipiste, Legoland Attraktionen und sogar lebende Seelöwen.

Das könnte etwas übertrieben klingen, aber diese Pläne berücksichtigen einen entscheidenden Punkt: Einkaufszentren sind zum sozialen, Treffpunkt geworden.

Der Grund warum einige Einkaufszentren heutzutage leiden, liegt nicht darin, dass Kunden sich von diesem Format als solches abwenden. Es liegt vielmehr daran, dass sie veraltet sind und ihre Marketingaktivitäten und ihren Betrieb auf einen Kunden ausrichten, den es in dieser Form schon lange nicht mehr gibt.

Für die Zukunft eines Einkaufszentrums ist es deshalb unerlässlich, mehr darüber zu erfahren wie genau die Kunden sich verhalten. Nur mit einem profunden Wissen, nicht nur über die Anzahl der Besucher, auch über die Länge ihres Aufenthaltes, den Weg den Sie einschlagen, welche Einrichtungen und Dienstleistungen sie nutzen und auf welche Marketingaktivitäten sie reagieren, kann man sich ein Gesamtbild darüber machen, warum und wie Menschen das Einkaufszentrum besuchen.

Mit diesen gewonnenen Erkenntnissen können die Manager und Inhaber von Einkaufsimmobilien Veränderungen ableiten, die zu einer Wertsteigerung der Kundenbesuche führen.

So könnte man die Stellung von Flagship-Stores verändern – ein (Bericht) hat vor kurzem aufgedeckt, dass Apple Stores in Einkaufszentren ihre Umsätze um 10% steigern konnten – oder mit Marketingaktionen experimentieren. Zum Beispiel gab es in den Vereinigten Staaten eine Bewegung hin zu unabhängigen, von zu Hause gestarteten kleinen Unternehmen. Die Eröffnung eines vorübergehenden Geschäfts für handwerklich gebraute Biere oder eines Kunstgewerbegeschäfts könnte somit die Konsumausgaben steigern.

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